
Das Wichtigste in Kürze
- 5,1 Millionen Euro aus dem Programm „Rheinisches Revier der Zukunft“
- Förderbescheid übergeben von Staatssekretär Daniel Sieveke
- Platz liegt in einer tektonischen Störzone
- Planung: Lill + Sparla Landschaftsarchitekten, Stefan Schmitz Architekten
Mit der Übergabe des Förderbescheids aus den Händen von Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, an Bürgermeister Georg Gelhausen kann das Projekt zur Neu- und Umgestaltung des Poolplatzes in die entscheidende Phase übergehen.
Der Platz liegt im Bereich einer tektonischen Störzone, die durch den heranrückenden Tagebau verursacht wurde. In den platzbegrenzenden Bestandsgebäuden sind dadurch Bauschäden entstanden, die teilweise bereits zur Aufgabe der bisherigen Nutzung und zum Abriss von Gebäuden geführt haben. Angestrebt wird die Neugestaltung eines zentralen Platzes im Zusammenhang mit einer städtebaulichen Lösung für diese Missstände.
„Die Städtebauförderung von Land und Bund macht Brachflächen zu lebendigen Zentren, Plätze zu Treffpunkten und Bauwerke zu Wahrzeichen“, sagt Staatssekretär Sieveke. Die Förderung in Höhe von 5,1 Millionen Euro stammt aus dem Stadtentwicklungsprogramm „Rheinisches Revier der Zukunft“.
Bürgermeister Gelhausen ergänzt: „Seit vielen Jahren warten die Merzenicherinnen und Merzenicher auf eine Neu- und Umgestaltung ihres geliebten Poolplatzes. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie klug man mit Bergschadensproblematiken umgehen und neue Qualitäten bei der Stadtplanung umsetzen kann.“
An der Übergabe nahmen unter anderem die Landtagsabgeordneten Dr. Patrizia Peill und Antje Grothus, die Kreistagsabgeordneten Dr. Maria Schoeller und Klaus Breuer sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Planungsbüros, der Findeisen-Stiftung und der RWE Power AG teil.




